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    Weltkulturerbe Hallstatt

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    Die Seepromenade

    Die Verbindung zur Außenwelt

    Gehen Sie nun den Dr.-Friedrich-Morton-Weg bis zum Ende und biegen Sie links in die Seestraße ein. Highlight 8 „Die Seepromande“ führt Sie wieder zurück in Richtung des Marktplatzes.

    Jahrhunderte lang ist Hallstatt nur auf schmalen Bergpfaden oder mit dem Schiff erreichbar. 1875 baut man dann zwischen Gosaumühle und Hallstatt eine Straße, um Anlieferung und Abtransport von Waren zu erleichtern.

    Diese Straße endet allerdings kurz vor der evangelischen Kirche, etwa auf Höhe des heutigen Hotels Kainz. Hier müssen alle Güter mühsam auf Handwagen oder Boote umgeladen werden.

    Also entschließt man sich 1890 die Straße auszubauen und den Ortsteil Lahn ebenfalls mit der Gosaumühlstraße zu verbinden. Dazu müssen allerdings 7 Häuser, die teilweise auf Pfählen im Wasser stehen, und die „Panzlbrücke“, ein schmaler Holzsteg am Seeufer, abgerissen werden.

    Anfang der 1930er Jahre dürfen dann auch die immer zahlreicher werdenden Autos die Seestraße befahren. Und zahlreicher werden auch die Touristen. Bald gibt es am Seeufer keine Parkplätze mehr.

    Eine Verbreiterung der Seestraße wird heftig diskutiert. Aber die Hallstätter Bevölkerung entscheidet sich in einer Volksbefragung im Dezember 1958 dagegen. Und so kommt es zum Bau des Hallstätter Straßentunnels samt Parkplätzen sowie der Umfahrungsstraße. Dank dieser Entscheidung blieb das traditionelle Ortsbild Hallstatts, das heute Teil des UNESCO Weltkulturerbes ist, erhalten.