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    Katholische Kirche außen

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    Die Fenster

    Gotische Zahlenmystik

    Die zweischiffige katholische Pfarrkirche wird in ihrer heutigen Form um 1520 vollendet, der Innenraum bereits 1505. Betrachtet man von der Seeseite aus die schlanken Fenster des Chores, also jenes Gebäudeteils, in dem sich die beiden Seitenschiffe vereinen, kann man typisch gotische Variationen von Drei- und Vierpässen entdecken. Das sind jene Kreissegmente, die sich im oberen Teil der Fenster befinden: sind sie drei Mal unterteilt, spricht man von Dreipass, sind sie vier Mal unterteilt, von Vierpass.

    In den Drei- und Vierpässen offenbart sich ein kleiner Teil der mystischen Regeln mittelalterlicher Baukunst, denn oft sind auch die Längen- und Breitenverhältnisse sakraler Bauten auf die Zahlen 3 und 4 ausgerichtet: 3 steht für das Göttliche, 4 für das Irdische.