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    Die Bibliothek

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    Der Hauptlesesaal der Universität Wien

    Wie Ferstel ihn schuf

    Der größte Lesesaal der Bibliothek ist weitgehend in seinem ursprünglichen Aussehen, so wie er von Architekt Heinrich von Ferstel 1884 fertiggestellt wurde, erhalten. Die Räumlichkeit wurde von Ferstel als einschiffige Halle mit Säulen an den Schmalseiten konzipiert.

    Besonders bemerkenswert ist der Einsatz von Tageslicht, das durch die großzügige Glasdecke fällt. Die fensterlosen Wandseiten erhielten durch Wandpfeiler getrennte Nischen, in denen die Bücherregale als umlaufende Galerie untergebracht sind.

    Der Hauptlesesaal der Universität Wien verfügt über 350 Sitzplätze und einen Freihandbestand von ca. 60.000 Bänden. Die Bücher sind nach Fachgebieten geordnet aufgestellt und umfassen Lexika, Wörterbücher, Fachbibliographien, Lehrbücher, Texte, kritische Gesamtausgaben und Handbücher.

    Die Bücher sind Präsenzwerke und können nicht entlehnt werden. Sie dürfen von den Leserinnen und Lesern nur vor Ort aus den Regalen zur Benützung entnommen werden.

    Übrigens: zwischen 1945 und 1947 hob man den Fußboden um zweieinhalb Meter an. So schuf man zusätzlichen Speicherraum für 80.000 Bände – allerdings auf Kosten des ursprünglichen Raumeindrucks mit seiner enormen Deckenhöhe. An den Säulen können Sie diesen Umbau noch erkennen: Die Säulenbasen scheinen im Fußboden versunken zu sein.