Die Geißelung Jesu
Die tobende Menge, angeführt von den Hohepriestern, gibt sich mit der Geißelung Jesu nicht zufrieden. Der Statthalter Pilatus beugt sich dem Willen der Meute und verurteilt Jesus zum Tode am Kreuz. Das Sprichwort „Seine Hände in Unschuld waschen“ ist auf diesen Moment zurückzuführen, als sich Pontius Pilatus öffentlich die Hände wäscht, seine Unschuld am Urteil beteuert und das Schicksal des Verurteilten in die Hände des Volkes übergibt.
Ganz rechts befindet sich Jesus mit dem Kreuz auf seinem letzen Weg zum Golgotha-Hügel. Da tritt Simon von Zyrene auf ihn zu und nimmt dem Erschöpften das Kreuz ab und trägt es ein Stück des Weges zur Hinrichtungsstätte.
Sowohl die römische Todesstrafe der Kreuzigung, als auch der öffentlich zur Schau gestellte Weg zur Hinrichtungsstätte sind historisch belegbar. Jedoch musste der Verurteilte nur den Querbalken seines Kreuzes selber tragen. Der Pfahl befand sich bereits an der Hinrichtungsstätte.