Ein paläontologisches Messgerät

Ein paläontologisches Messgerät

Die Bestimmung der Gesteinsschichten

Die meisten Trilobiten lebten im Meer. Es gab sie in vielen verschiedenen Größen, von stecknadelkopfgroßen Trilobiten bis zu riesigen Exemplaren, die knapp einen Meter lang wurden.

Trilobiten standen, wie die meisten anderen Gliederfüßer, am Beginn der Nahrungskette. Sie hatten viele natürliche Feinde und zunächst kaum Möglichkeiten, sich zu verteidigen. Lediglich ihre hoch entwickelten Augen, die denen heutiger Insekten sehr ähnlich waren, standen ihnen zur Verfügung, um potenzielle Feinde rechtzeitig zu erkennen und die Flucht zu ergreifen.

Im Laufe der Jahrmillionen entwickelten die Trilobiten jedoch einen harten Panzer, der für ihre Feinde schwer zu knacken war und nicht unwesentlich zum evolutionären Erfolgslauf der Gliederfüßer beitrug.

Trilobiten sind für die Wissenschaft aber noch aus einem anderen Grund höchst wertvoll: da mittlerweile zahlreiche Trilobitenarten und –formen aus vielen Jahrmillionen Erdgeschichte bekannt sind, nutzen Geologen dieses Wissen zur Bestimmung des Alters von Gesteinsschichten. Sobald sie bestimmte Trilobiten-Fossilien finden, können sie das Gestein auf wenige Millionen Jahre genau datieren.

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