Die Welt erholt sich

Die Welt erholt sich

Urwälder breiten sich im Paläozän aus


Mit dem Paläozän begann vor etwa 65 Millionen Jahre die Erdneuzeit. Nach dem großen Asteroideneinschlag, der unter anderem das Aussterben der Dinosaurier zur Folge hatte, erholte sich die Erde innerhalb weniger tausend Jahre.

Urwälder breiteten sich aus, in denen sich jene Säugetiere tummelten, die klein genug waren, die Naturkatastrophe zu überleben. Langsam entwickelten sich die Vorläufer der Huftiere, Elefanten, Nagetiere, Primaten, Fledermäuse, Wale und Seekühe.

Zwar lagen die durchschnittlichen Temperaturen am Beginn des Paläozän um etwa 2 bis 3 Grad unter jenen der vorangegangenen Kreidezeit, das Klima war insgesamt jedoch deutlich wärmer und feuchter als heute. In Grönland und Patagonien gedieh subtropische Vegetation, Nord- und Südpol waren klimatisch gemäßigt.

Mit dem Paläozän begann der weltweite Aufstieg der Säugetiere. Während aber die Säugetiere zunächst klein blieben, wuchsen die eierlegenden Vögel, die Nachfahren der Dinosaurier, zu Riesen von über zwei Metern Größe heran.

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