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Petrolacosaurus

Der Vater der Reptilien

Im Zeitalter des Karbon, vor 354 bis 290 Millionen Jahren, herrschte auf der Erde vom Nordpol bis zum Südpol ein tropisches Klima.

In den Tieflandgebieten erstreckten sich gigantische Tropenwälder, in denen baumgroße Farne, Schachtelhalme und bis zu 50 Meter hohe Bärlappgewächse wuchsen. Man nimmt an, dass aufgrund der ausgedehnten Tropenwälder der Sauerstoffgehalt in der Erdatmosphäre im Karbon 30 Prozent höher war als heute.

Das hatte unter anderem zur Folge, dass nicht nur Pflanzen gigantische Ausmaße erreichen konnten. Riesige Insekten beherrschten die Erde. Und die ersten Reptilien erschienen auf der Bildfläche, unter ihnen der Petrolacosaurus.

Petrolacosaurus war bereits viel beweglicher als die meisten Amphibien seiner Zeit. Und obwohl er im Verglich zu späteren Reptilien-Giganten wie den Dinosauriern geradezu winzig war, gibt es eine erstaunliche Parallele:

Als man in den 1970er Jahren bestens erhaltene Fossilien von Petrolacosauriern fand, konnten Paläontologen aufgrund der gut erkennbaren Skelette belegen, dass die kleinen Reptilien mit ziemlicher Sicherheit die Vorfahren der Dinosaurier und Krokodile waren.

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