Elefanten

Elefanten

Eine Säugetier-Erfolgsgeschichte


Am Ende des Eozäns, vor rund 40 Millionen Jahren, entwickelten sich auf dem afrikanischen Kontinent dutzende Rüsseltierarten. Im Miozän, vor etwa 25 Millionen Jahren, bildete sich die Landbrücke zwischen Afrika und Eurasien und die Rüsseltiere konnten sich über den gesamten Planeten ausbreiten.

Im Pliozän, vor rund 5 Millionen Jahren, lebte die größte aller jemals existierenden Elefantenarten: mit einer Höhe von 4 Metern war Deinotherium, der sogenannte „Hauerelefant“, auch das größte Tier seiner Zeit. Er besaß einen ähnlichen Skelettaufbau wie heutige Elefanten, sein Hals jedoch war deutlich länger. Und die mächtigen Stoßzähne ragten aus seinem Unterkiefer. Heutige Elefanten tragen ihre Stoßzähne im Oberkiefer.  

Deinotherium war als Angehöriger der Familie der Deinotheria kein direkter Vorfahre der Elefanten. Während kleinere Deinotheria-Arten bereits vor etwa 10 Millionen Jahren ausstarben, überlebten größere Arten in Europa bis ins späte Pliozän vor etwa 2 Millionen Jahren. Man nimmt an, dass die Abkühlung des Klimas am Übergang vom Pliozän zum Pleistozän vor etwa 1,8 Millionen Jahren für das Aussterben von Deinotherium verntwortlich war. Durch die Ausbreitung trockener Steppen wurde den großen Rüsseltieren möglicherweise die Nahrungsgrundlage entzogen. Heute sind von den früher dutzenden Rüsseltierarten nur noch zwei weit verbreitet: der Afrikanische und der Asiatische Elefant.

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