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    Kunsthistorisches Museum Wien

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    Susanna im Bade

    Bereits in der Renaissance wird eine intensive Diskussion über die erotisierende Wirkung von Bildern geführt. Susanna, die bevorzugte Figur voyeuristischer Szenen in der Malerei des 16. Und 17. Jahrhunderts, stammt aus einer alttestamentarische Geschichte aus dem Buch Daniel.

    Die schöne, fromme Frau ist mit Joakim verheiratet. Regelmäßige Hausgäste sind zwei hoch angesehene Richter, die sich in Susanna verliebten. Als sie deren erotische Anträge abweist, beschuldigen die beiden Alten sie des Ehebruchs und Susanna wird zum Tode verurteilt. Susanna wird nur durch eine Eingebung Daniels gerettet, der die beiden Richter getrennt verhören lässt. Als im Verhör Ungereimtheiten auftauchen, stellt sich schließlich Susannas Unschuld heraus.