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    Das Badener Rosarium

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    Die Badener Rosentage

    Ein Dufterlebnis der besonderen Art

    Keine andere Blume hat im Laufe der Jahrtausende die Menschen ähnlich fasziniert. Die Rose ist ein mystisches Symbol in Malerei, Literatur, Musik und quer durch alle Religionen. Und keine andere Pflanze betört unsere Sinne mehr.

    So strömen alljährlich im Juni tausende Gäste aus aller Welt ins Badener Rosarium, um während der Badener Rosentage nicht nur Fachvorträge und Veranstaltungen aller Art zu erleben, sondern vor allem die Schönheit und den Duft tausender, blühender Rosen zu genießen.

    Doch wie kam es dazu? 1966 erwirbt die Stadtgemeinde Baden von Baron Heinrich von Doblhoff-Dier Schloss Weikersdorf samt jenen angrenzen Teilen des Schlossparks, die noch im Besitz der Familie sind. Damit gehört nun der gesamte Doblhoffpark der Gemeinde Baden.

    Während das nach dem 2. Weltkrieg und der Besatzungszeit stark beschädigte Schloss zunächst vor dem Verfall gerettet und anschließend in ein Schlosshotel umgewandelt wird, hat man mit jenem Teil des Parks um die ehemalige Orangerie andere Pläne. Hier soll ein Rosarium entstehen, samt Rosenschauanlage und Rosenprüfgarten. 1969 wird das Rosarium eröffnet und beherbergt auf 75.000m2 über 25.000 Rosenpflanzen mit mehr als 800 verschiedenen Sorten.

    Die zweigeteilte Rosenschau bietet sowohl einen Überblick über derzeit aktuelle Beetrosen, als auch über jene größtenteils historischen Strauch- und Kletterrosen, die vor allem durch Hagebuttenschmuck im Herbst beeindrucken.

    Im Rahmen der Badener Rosentage präsentiert sich die ehemalige Kaiserresidenz als Rosenhauptstadt Österreichs. Alljährlich im Juni locken die vielen Veranstaltungen im Rahmen des Gartensommers Niederösterreich tausende Besucher in eines der größten Rosarien Europas.

    Bild: Foto Rainer Mirau © Rainer Mirau, Fotos Wolf, GG Tourismus Baden