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Bau der Pferdeisenbahn Linz-Gmunden

Die Südrampe der Pferdeeisenbahn 

Da der Salztransport auf der Traun teuer und gefährlich war, war die Erweiterung der Pferdeeisenbahn bis nach Gmunden naheliegend. Nachdem Geldgeber gefunden wurden, übertrug man die Konzession an die "K.K. Privilegierte Erste Eisenbahn Gesellschaft". Der Bau der sogenannten Südstrecke von Linz nach Gmunden begann 1834 und wurde nach nur 2 Jahren fertiggestellt. Am 1. Mai 1836 wurde sie offiziell für den Verkehr eröffnet. Damit war es nun möglich, Waren von Gmunden aus auf effizientere und kostengünstigere Weise nach Böhmen und Niederösterreich zu liefern.

Die Bahnstrecke Linz-Gmunden erstreckte sich über 67 km und verband nicht nur diese beiden Städte, sondern auch Maxlhaid, Neubau, Wels und Lambach als Hauptbahnstationen. Kurz außerhalb von Linz gab es eine Flügelbahn nach Zizlau, einem Ort am Zusammenfluss der Traun und Donau, der als Umschlagplatz für den Salztransport und andere Frachten Donau abwärts diente. Die einzige nennenswerte Steigung auf der Südstrecke befand sich in Gmunden, vom Klosterplatz nach Traundorf, und es dauerte bis 1842, bis die Eisenbahn bis zum Gmundner Rathausplatz verlängert wurde. Von dort führte die Bahn zum Rathausplatz und zur Station Annastraße.

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