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  • Kremser Tor 1837
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    Station 12 - Kremser Tor

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    Kremsertor 

    Aquarell 1837

    Aus der Zeit des ausgehenden 13. und frühen 14. Jahrhunderts ist ein umfangreicher Ausbau der
    Stadtbefestigung erhalten, der teilweise einer Neuanlage gleichkommt. Angelpunkte dieser
    Maßnahmen waren die zwei Stadttore, die heute stark verändert sind, von deren ursprünglichem
    Aussehen aber mehrere historische Ansichten zeugen.
    Das südlich gelegene Kremser Tor zeigt noch heute einen wuchtigen Torturm, durch den die
    Durchfahrt führt. Das ehemalige Portal ist nur durch eine Skizze überliefert, man erkennt gut
    ein hohes Spitzbogentor sowie dahinter ein Fallgatter. Vor allem das einsehbare grob blockige
    Mauerwerk des Turms erlaubt eine Datierung vor 1300. Westlich anschließend gab es offenbar einen
    stattlichen Wohnbau, von ihm blieb in der Stadtmauer eine vermauerte Rundbogenbifore
    (Doppelfenster) mit Ziegelgewände bestehen.

    Josef Ratzmayer, Das Kremsertor in Dürnstein, ca. 1837, aus NÖLB Inv. Nr. 1213

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