03 - Waldrast
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Die Jauerlinger Gipfelrunde

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Landschaft im Wandel am „Ahornberg“

Das Geräusch eines balzenden Auerhahns gehört am Jauerling der Vergangenheit an: In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Artenreichtum - die Biodiversität - hier in der Region stark verändert. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts waren die Waldflächen naturbelassener.

Noch vor 1980 konnte man hier Auerhähne sehen. Da war der Jauerling noch fast unbewaldet auf dem Plateau. Jetzt wachsen hier vor allem Fichten – so wie in weiten Teilen Österreichs. Ein bisschen mehr als die Hälfte aller Bäume in Österreich sind Fichten. Deswegen gibt es so viele Fichten-Monokulturen und naturnahe Wälder sind selten geworden. Mittlerweile findet man hier kaum noch Preiselbeeren oder Heidelbeeren. Ohne die gibt es auch keinen Auerhahn.

In naturnahen Wäldern ist die Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen natürlich viel höher. Es gibt natürlich auch viel mehr Ahornbäume, und nach denen ist der Jauerling eigentlich auch benannt: Der Name Jauerling kommt vom slawischen Wort „Javornik“, das bedeutet „Ahornberg“.

Foto: © Naturpark Jauerling-Wachau

Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union (LEADER).