02 - Aussichtswarte
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Die Jauerlinger Gipfelrunde

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Die Aussicht vom höchsten Berg entlang der Donau geniessen!

1842 besuchten drei junge Erzherzöge die neu errichtete hölzerne Aussichtsplattform: Franz Joseph, später Kaiser der Habsburger-Monarchie, sein jüngerer Bruder Ferdinand Maximilian, der später König von Mexiko wurde, und Carl Ludwig. Die drei Erzherzöge stiegen also auf die Warte und blickten in die Ferne bis hin zum Watzmann, zum Schneeberg und zum Ötscher.

Schon gegen Ende der Monarchie sind haufenweise Sommerfrischler auf den Jauerling gekommen. Anfangs noch mit Kutschen, später dann mit dem Postbus. Zuerst die Aussicht genießen, und dann auf eine Jause zur Stauferhütte oder ins Rasocherhaus. Aber beides, den Postbus und das Rasocherhaus, gibt es heute nicht mehr. Heutzutage gibt es das Naturpark-Gasthaus und im Winter gibts den Jauerlinger Skilift samt Essbar.

Zur damaligen Zeit war der Jauerling eine wahre Touristenattraktion. Mit der Theresienhütte, der Kremserhütte und dem Gasthaus König in Oberndorf gab es schon vor 1950 jede Menge Wirtshäuser für die durstigen Wanderer. Zur Hochsaison war dann jedes freie Zimmer im Umland belegt.

Foto: © Markus Haslinger

Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union (LEADER).