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  • Der Rote Faden - Melk
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    Die UNESCO-Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt

    Die Welterbekonvention wurde 1972 von der Generalkonferenz der UNESCO beschlossen, um jenes natürliche und kulturelle Erbe auszuwählen und in einer Liste des Welterbes zu erfassen, das von außergewöhnlichem Interesse und Wert für die gesamte Menschheit ist. Mit der Unterzeichnung der Konvention verpflichtet sich jedes Land dazu, die innerhalb seiner Grenzen gelegenen, in die Welterbeliste eingetragenen Denkmäler von außergewöhnlicher, weltweiter Bedeutung zu schützen und zu bewahren.

    Die Kulturlandschaft im Sinn der Welterbekonvention

    Die Wachau ist in der Kategorie "Kulturlandschaft" in die Liste des Welterbes eingetragen und damit Teil des Weltkulturerbes. Sie wird im Sinn der Richtlinien als fortbestehende Landschaft gesehen, welche nach wie vor von einer Kultur geprägt wird und ihre traditionelle Lebensweise fortführt. Kultur und Landschaft beeinflussen einander nach wie vor und tragen das Ihre zur laufenden Entwicklung der Landschaft bei.

    Die Eintragung der Kulturlandschaft Wachau in die Liste des Welterbes und die Konsequenzen

    Nach Informationsveranstaltungen für die lokale Bevölkerung wurde von allen Wachaugemeinden einstimmig das "Europadiplomgebiet Wachau", erweitert um die Altstadt von Krems und um das Stift Göttweig, als zukünftiges Welterbe eingereicht. Am 30.11.2000 wurde von der UNESCO-Kommission in Cairns beschlossen, die Wachau in die Liste des Weltkulturerbes einzutragen.

    Folgende Gemeinden sind Mitglieder im Verein Welterbegemeinden Wachau:

    Marktgemeinde Emmersdorf
    Marktgemeinde Aggsbach
    Marktgemeinde Maria Laach
    Marktgemeinde Spitz
    Marktgemeinde Mühldorf
    Marktgemeinde Weißenkirchen
    Stadtgemeinde Dürnstein
    Stadtgemeinde Krems
    Marktgemeinde Furth bei Göttweig
    Stadtgemeinde Mautern
    Gemeinde Bergern im Dunkelsteinerwald
    Marktgemeinde Rossatz-Arndorf
    Marktgemeinde Schönbühel Aggsbach
    Marktgemeinde Dunkelsteinerwald

    Mit Unterstützung von Land Niederösterreich und Europäischer Union (LEADER)

    „Der Rote Faden“

    Auf dem eineinhalb Kilometer langen Rundweg „Der Rote Faden“ erleben Sie die Geschichte der Stadt Melk und ihre historischen Sehenswürdigkeiten – von den Resten der mittelalterlichen Stadtmauer über das „schönste Posthaus Österreichs“ vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zur berühmten „Kachelvilla“.

    Wer mehr erfahren will – Geschichte und Geschichten – kann sich via Audioguide von einem Melker Original vergangener Tage begleiten lassen. Der Audioguide kann im Wachau Info Center entlehnt werden. Sie können die Hörspuren aber auch mit dem eigenen Smartphone anwählen (QR-Code).