Die 10 Ge(h)bote des Pilgerns

Die 10 Gebote des Gehens:

 

GEH! Es gibt fürs Pilgern kein besseres Fortbewegungsmittel als das Gehen. Nur Gehen! Darum geht es.

GEH LANGSAM! Setz dich nicht unter unnötigen sportlichen Leistungsdruck. Du kommst doch immer nur bei dir selbst an.

GEH LEICHT! Reduziere dein Gepäck auf das Nötigste. Es ist ein gutes Gefühl, mit wenig auszukommen.

GEH EINFACH! Einfachheit begünstigt spirituelle Erfahrungen, ja sie ist sogar die Voraussetzung dafür.

GEH ALLEIN! Du kannst besser in dich gehen und offen auf andere zugehen.

GEH LANGE! Auf die Schnelle wirst du nichts verstehen. Du musst tage-, ja manchmal wochenlang unterwegs sein, bis du dem Pilgerweg allmählich auf die Spur kommst.

GEH ACHTSAM! Wenn du bewusst gehst, lernst du den Weg so anzunehmen, wie er ist. Dies zu begreifen ist ein wichtiger Lernprozess und braucht seine Zeit.

GEH DANKBAR! Alles – auch das Mühsame – hat seinen tieferen Sinn. Vielleicht erkennst du diesen erst später.

GEH WEITER! Auch wenn Krisen dich an einem wunden Punkt treffen, geh weiter. Vertraue darauf: Es geht, wenn man geht.

GEH MIT GOTT! Es pilgert sich leichter, wenn du im Namen Gottes gehst.

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