Verein Weg des Salzes
call to action

DER VEREIN / SALZTRANSPORT AM WASSER

Der junge Verein Weg des Salzes wurde von zahlreichen Privatpersonen entlang der Strecke gegründet um den Weg des weißen Goldes zu begleiten, welche die Geschichte und die Kultur entlang dieser historischen Handelsroute in den Mittelpunkt stellt.

Seit frühesten Zeiten stand entlang der Traun die Schifffahrt im Zeichen des Holz- und Salztransportes. Um dieses Salz auf dem Wasserweg an die Donau zu transportieren, stellte sich von Anbeginn das Problem, die im Oberlauf wilde Traun für die Schifffahrt befahrbar zu machen. Mit einer Reihe von Wasserbauten gelang es, die Traun zu bändigen und so den Transport ungefährlicher zu machen.

Zu erwähnen wäre die Seeklause in Steeg am Hallstätter See - durch gezieltes Öffnen der Schleusen wurde den Salzschiffen das nötige Fahrwasser für die Naufahrt (flußabwärts) mitgegeben. Der “Wilde Lauffen” beim Ort Lauffen und der Traunfall in Roitham waren die zwei schwierigsten Flusshindernisse. In Stadl-Paura wurde das Salz umgeladen (Salzstadl), dann ging es auf der seichteren Traun Richtung Donau.

PROGRAMM

Am AUSTRIA Betonsteg gibt es bei Schönwetter die Gelegenheit zu einer Rundfahrt mit einem original nachgebauten 12er Trauner Richtung Schloss Ort und Traunbrücke.
Ein geprüfter Bootsführer kann Ihnen historische Daten und Fakten sowie interessante Geschichten über den Salztransport erzählen (ca. 20 min.)

Abfahrtszeiten:
16:00 AUSGEBUCHT 
16:30 AUSGEBUCHT
17:00 / 17:30 Uhr / 18:00 / 18:30 / 19:00 / 19:30 Uhr
Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung vor und im K-Hof Museum statt.

Am SCHUBERTPLATZ bei der Schillerlinde in Gmunden steht unser INFOMOBIL des Tourismusverbandes. Vereinsmitglieder stehen Ihnen mit Rat zur Seite. Am INFOMOBIL sehen Sie die gesamte Transportstrecke von Altaussee bis nach Budweis. Der HANNIBAL WAGON kann ebenso besichtigt werden.

Besichtigungszeiten: 16:00 - 22:00 Uhr

SALZ- & PERSONENTRANSPORT PER PFERDEEISENBAHN

Der Transport entlang der Traun, war nicht nur gefährlich sondern auch enorm teuer. So erschien der Bau der Pferdeeisenbahn plausibel und ökonomisch sinnvoll.

Am 28. Juli 1825 fand in Netrebice der Spatenstich zur Pferdeeisenbahn Budweis - Gmunden statt. Am 1. August 1832 ging der Abschnitt Budweis - Linz in Betrieb, 1836 war die Stecke bis Gmunden/Engelhof fertig.
Für den kurzen Abschnitt vom Rathausplatz in Gmunden bis zum Bahnhof Engelhof benötigte man aufgrund der Steigung 2 Noriker Pferde pro Wagen um den Transport zu bewältigen.

Jene Salzwagons, welche für den Salztransport verwendet wurden, beförderten jährlich ca. 45.000 Tonnen Salz. Ein Salzwagon wurde streckenabhängig mit 2.500 bis 3.500 kg beladen. Eine gewaltige Pionierleistung, welche die Grundlage bildete für Österreichs späteren Spitzenplatz beim Bau von Gebirgsstrecken im Personen- und Güterverkehr.

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