Das Leben im Kloster
Das Kloster Zeda Vardzia hat derzeit etwa 20 Mitglieder, deren tägliches Leben um sechs Uhr morgens mit dem Morgengebet beginnt, das durch das Läuten der Kirchenglocke angekündigt wird. Danach gibt es eine leichte Mahlzeit und dann verbringen die Bewohner des Klosters ihren Tag abwechselnd mit feierlichem Gebet und Arbeit.
Die Produkte dieser Arbeit sind vielfältig und reichen von handgezogenem Obst und Gemüse bis hin zu Stickereien, Kerzen und Ikonenmalerei. Die meisten dieser Produkte können direkt hier vor Ort von Pilgern und Touristengruppen gekauft werden, die aus ganz Georgien und sogar aus dem Ausland angereisen.
Aber die Mitglieder des Klosters Zeda Vardzia verkaufen nicht nur die Früchte ihrer harten Arbeit, sondern geben auch ihre Fähigkeiten an die Besucher weiter. Das Kloster Zeda Vardzia ist berühmt für seine Meisterkurse, die die alte georgische Technik der Goldstickerei lehren.
Bei dieser komplizierten Technik wickelt man zunächst Metallfäden um einen normalen Textilfaden, anschließend werden die so entstanden „Goldfäden“ mit einem zweiten Faden, der üblicherweise aus feiner Seide besteht, auf der Oberfläche eines Stoffes angebracht.
Picture credits: beyondarts GmbH
Project “Increased regional added value in the tourism sectors of Georgia by Digital Heritage Tourism Guides” was funded by the Austrian Development Agency (ADA) with funds of Austrian Development Cooperation