Festung Saro

Die Festung Saro

Die Festung Saro, oder besser gesagt ihre Überreste, ist ein Komplex aus Megalith Steinen, der auf das 1. Jahrtausend v. Chr. zurückgeht. Das Ensemble bestand einst aus drei Gebäuden, die Mauern wurden ohne Fundament direkt auf Erde und Felsen errichtet.

Man kann nur vermuten, wie die Festung Saro vor Tausenden von Jahren ausgesehen hat, aber die Mauern waren höchstwahrscheinlich bis zu 3 Meter hoch und bis zu 3 Meter breit.

Im großen Innenbereich der ehemaligen Festung sind Überreste von Lagerräumen sichtbar. Die Festungshügel im Süden und Norden haben schwer zugängliche, große Naturhöhlen, die der Legende nach von Dorfbewohnern als Verstecke im Falle eines Angriffs genutzt wurden. Archäologische Ausgrabungen in der Nähe der Festung Saro haben Fragmente einer frühen Bronzekultur, der sogenannten „Mtkvari-Araks-Kultur“, und mittelalterliche Töpferwaren freigelegt.

Der Ausdruck „Mtkvari-Araks-Kultur“ bezieht sich auf die Region zwischen den beiden Flüssen Araks (auch Aras oder Araxes) und Mtkvari, letzterer im Türkischen auch Fluss „Kura“ genannt.

Der Fluss Araks entspringt in der Türkei und fließt entlang der Grenze zwischen der Türkei, Armenien und dem Iran und dann durch Aserbaidschan, um in den Fluss Mtkvari zu münden, bevor er schließlich in das Kaspische Meer fließt.

Picture credits: beyondarts GmbH

Projekt “Increased regional added value in the tourism sectors of Georgia by Digital Heritage Tourism Guides”, gefördert durch die Austrian Development Agency (ADA) aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.

 

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