Sukkulente
Als Sukkulente werden alle Pflanzen bezeichnet, die im Stamm, den Blättern oder anderen Organen Wasser speichern. Dadurch können sie längere Trockenperioden und den daraus resultierenden Wassermangel überstehen. Die bekanntesten Sukkulenten sind wohl die Kakteen, die fast ausschließlich in der Neuen Welt beheimatet sind. Aber auch Pflanzen anderer Verwandtschaftskreise aus Afrika, Asien oder Europa besitzen hohe Wasserspeicher-Kapazität, zum Beispiel die Wolfsmilchgewächse, die Dickblattgewächse oder die Weingewächse.
Rund 150 Arten der Sukkulentensammlung sind von Anfang Mai bis Ende September im Freien zu sehen. Entsprechend ihrer geografischen Verbreitung sind sie in getrennten Bereichen nach den Arten der "Alten Welt" (Wolfsmilchgewächse, Aloe, …) und der "Neuen Welt" (vor allem Kakteen) gruppiert. Als kleine Gruppe sind auch noch Vertreter der Florenwelt Südafrikas bzw. Madagaskars ausgestellt.
Im Winter wandern fast alle Pflanzen in das nicht öffentlich zugängliche Sukkulentenhaus. Dann erinnern nur noch einige Steinkakteen der burgenländischen Künstlerin Anna Schalk an die hier im Sommer gezeigte Vielfalt.
