Glashäuser
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Gewächshäuser

Der Grundriss, der vor über hundert Jahren erbauten Gewächshausanlage ist im Wesentlichen bis heute erhalten. Zusammen mit einigen Gewächshäusern jüngeren Datums umfasst die Anlage 17 Häuser auf ca. 1.350 Quadratmetern.

Die Gewächshäuser beherbergen Pflanzen, die der Forschung und der universitären Lehre dienen bzw. hier vor dem Aussterben bewahrt werden. Nur das Tropenhaus ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Zwei Schaufenster gewähren aber einen Einblick in den Orchideen- und Kakteenbereich.

Die einzelnen Gewächshäuser unterscheiden sich in der Klimaführung hinsichtlich Temperatur und Feuchtigkeit. Es werden kalte, temperierte und warme Häuser unterschieden, die feucht, mittelfeucht oder trocken gehalten werden. Damit sind vielfältigste Kultivierungsmöglichkeiten von Pflanzen-Arten aus verschiedensten Vegetationseinheiten der Tropen und Subtropen geboten. Mit ca. 6.500 Arten und rund 17.000 Akzessionen ist der Platz in den Gewächshäusern intensiv genutzt. Neben der Kultur der großen Pflanzen in Grundbeeten (also ausgepflanzt im Boden) und der Kultur der kleineren auf Gewächshausstellagen in Töpfen wird in fast allen Häusern zusätzlich weiterer Luft- und Lichtraum genutzt.

Die Glashäuser sind durch den sogenannten "Gärtnertrakt" miteinander verbunden. Über dieses Verbindungsstück können Pflanzen auch in der kalten Jahreszeit ohne Schaden von einem Haus zum anderen transportiert werden. Hier werden außerdem die Vermehrungs- und Umtopfarbeiten durchgeführt.

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