Artenreiche Wiesen

Artenreiche Wiesen

In der Systematischen Gruppe und in der Flora von Österreich sind teils große Wiesenflächen angelegt. Auf den Wiesen wachsen viele verschiedene Pflanzenarten – viel mehr als in dem kurzgemähten Gras am Wegrand. Auch viele Tiere leben in der Wiese. Die Blüten der Wiesenpflanzen werden von Wildbienen und Schmetterlingen besucht. Auf den Blättern und Halmen legen Schmetterlinge und Heuschrecken ihre Eier ab. In der hohen Vegetation verstecken sich außerdem Frösche und andere Wirbeltiere.

Diese Wiesen dürfen hoch wachsen und werden erst im Frühsommer gemäht, nachdem viele Insekten ihre Eier abgelegt haben und die Samen vieler Pflanzen gereift sind.  Gemäht wird maximal zwei- bis dreimal im Jahr. Mäht man zu oft, können die Wiesenpflanzen keine Samen mehr ausbilden und vermehren sich nicht mehr. Einzelne Wiesen werden von den Gärtner*innen wieder wie früher händisch mit der Sense gemäht.

Da Betritt den Wiesenarten schadet, ist das Betreten der Wiesenflächen nicht gestattet.

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