Bergmammutbaum

Bergmammutbaum

Der Bergmammutbaum ist eine Pflanzenart, die den Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde verdient hätte. Nicht nur werden die Bäume riesengroß, am Naturstandort in Kalifornien sind einige Individuen über 3.000 Jahre alt!

Obwohl die Bergmammutbäume im Botanischen Garten noch vergleichsweise jung sind, ist ihr Überleben aufgrund einer Pilzerkrankung gefährdet. Das zunehmend heißere Wiener Stadtklima bietet den Bergmammutbäumen keine optimalen Bedingungen. Sie vermissen hier die kühl-feuchte Großwetterlage ihrer Heimat. Somit sind sie anfälliger gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Über die Jahre zeigten sich an den drei Exemplaren in Gruppe 23 Krankheitssymptome – die Kronen lichteten sich immer mehr und die Bäume waren deutlich geschwächt.

Als Krankheitsauslöser gilt der Mikropilz Bothryosphaeria dothidea, der in Ost-Österreich schon an mehreren Standorten auf Berg­mammutbäumen beobachtet wurde. Zusätzlich wurden unsere Bäume von dem aus Süd­europa stammenden Thujenborkenkäfer befallen. Zwei Exemplare mussten in den vergangenen Jahren gefällt werden. Bei einem der beiden Exemplare wurde ein fünf Meter hoher Baumstumpf belassen, der als wertvolles Totholz für Insekten und Vögel erhalten bleibt.

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