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Rund 13.000 Pflanzenarten aus sechs Kontinenten wachsen im Botanischen Garten der Universität Wien. Die acht Hektar große Anlage umfasst einen Englischen Landschaftsgarten, eine Gehölzsammlung, eine pannonische Steppenlandschaft, Glashäuser und vieles mehr.

Die Sammlung lebender Pflanzen ist von internationalem Stellenwert. Bemerkenswert ist zum Beispiel die Auswahl an Ananasgewächsen, Orchideen, Kaffeegewächsen, Kakteen und anderen Sukkulenten. Viele dieser Pflanzen werden in Forschungsprojekten und Lehrveranstaltungen an der Universität Wien verwendet.

Eine wichtige Aufgabe des Botanischen Gartens ist der Schutz und die Erhaltung bedrohter Pflanzenarten. Durch die Kultivierung im Garten und die Pflege der Naturstandorte soll das Überleben gefährdeter Arten gesichert werden. Zudem werden im Garten naturgetreue Lebensräume angelegt, wo seltene Arten wachsen, blühen und fruchten können – etwa die Wiesen in der „Systematischen Gruppe“ oder die Gras- und Sandflächen in der "Flora von Österreich".

Dank seines alten Baumbestands und den naturbelassenen Wiesen ist der Botanische Garten ein wichtiger Lebensraum für Tiere. Unter anderem kommen 130 verschiedene Wildbienen und 64 Vogelarten vor. Auch für Gartenbesucher ist der Garten eine grüne Oase inmitten der Großstadt.

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