Narzissenwiese

Narzissenwiese

Mindestens seit den 1980er Jahren gibt es im Botanischen Garten die Narzissenwiese. Jedes Jahr im April ist die Blüte der zahllosen Narzissen ein besonderer Höhepunkt im Gartenjahr. Bei dem Bestand handelt es sich wahrscheinlich um die Sorte ‘White Lady‘, eine genaue Zuschreibung ist bei 24.000 bekannten Sorten allerdings nachträglich schwierig.

Nach der Blüte ziehen die Blätter ein und die Narzissen überdauern den Rest des Jahres in ihren unterirdischen Zwiebeln. Damit die Narzissen jedes Jahr von neuem so üppig blühen, darf die Fläche nicht gleich nach der Blüte gemäht werden. Nur dadurch ist gewährleistet, dass die Blätter so lang wie möglich Photosynthese betreiben können und die benötigten Reservestoffe für das kommende Jahr in der Zwiebel einlagern. 

Auch die Insekten profitieren davon, dass die Narzissenwiese sehr schonend gepflegt wird. Auf der trockenen Kuppe nistet eine Kolonie von Wildbienen, die ihre Niströhren unter der Erde anlegen.

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