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    Maria Theresia Rundweg

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    Das Kloster St. Anna in der Wüste

    Die spannende Geschichte des 1644 gegründeten Karmeliterklosters

    Die Bezeichnung „Wüste“ kommt vom altgriechischen Wort „eremos“, das „Wüste“ oder „unbewohnt“ bedeutet. Auch die Bezeichnung Eremit leitet sich davon ab, das einen Menschen meint, der abgeschieden lebt. Der Name „Wüste“ ist also eine ungenaue Übersetzung für die Abgeschiedenheit des ehemaligen Klosters St. Anna. Seine erhaltenen Teile liegen heute in einem idyllischen Naturpark, der zu den schönsten Gebieten des Leithagebirges zählt.

    Die Gründung des Karmeliterklosters erfolgte 1644 durch Eleonora von Mantua, der Ehefrau Kaiser Ferdinands II.

    Ein Stich aus dem Jahr 1689 dokumentiert die ehemalige Klosteranlage genau: Eine 4,5 Kilometer lange Mauer in Herzform, die heute noch zu sehen ist, umschließt das Klosterareal. Neben dem mächtigen Torbogen des Haupteinganges stehen die Leopoldskapelle und das Pförtnerhaus. Der Arbach fließt durch das idyllische Areal. Innerhalb der Klostermauern befinden sich im Wald verstreut sieben Einsiedeleien. Es gibt einen Fischteich, einen Obstgarten und einenMeierhof, drei Steinbrüche und einen Kalkofen. Im Zentrum der Anlage, die über eine Lindenallee erreichbar ist, steht das Kloster und die Klosterkirche. Den Mönchen stehen zwanzig Zellen zur Verfügung, die jeweils aus einem Raum mit Fenster und einem Gärtchenbestehen. Gäste- und Konferenzräume, Refektorium, Küche, Waschraum sowie ein großes Atrium dienen als Gemeinschaftsräume. Seine Blütezeit erlebt das Kloster zur Zeit Maria Theresias. Unter den Reformen ihres Sohnes Kaiser Joseph II. wird der Orden jedoch aufgelöst.

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